Bundestrojaner und Virenschutz       28. Juli 2007, 15:57      in    

Was passiert eigentlich mit Antiviren-Software, die einen Bundestrojaner, wenn er denn trotz kompletter Sinnlosigkeit kommen sollte, als Schädling meldet?

Will man internationale Softwarefirmen zwingen den Bundestrojaner nicht in die entsprechenden Signatur-Files aufzunehmen? Oder wird dann der Einsatz von Software, welche den Bundestrojaner erkennt und löscht, plötzlich illegal?

Und wieso äußern diverse deutsche Innenminister offensichtliche Unwahrheiten zu dem Thema, obwohl sie genau so offensichtlich gar keine Ahnung haben, was es mit einem Bundestrojaner überhaupt auf sich hat?

Das lässt sich wohl alles wieder nur darauf zurückführen, dass blinder Aktionismus leider wieder pressewirksamer ist als überlegtes Handeln. Wie üblich.

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Da war kürzlich sowohl auf spiegel als auch golem ein Artikel zu, daß da schon einige Anti-Schad-Software-Hersteller zugesagt hätten, sie würde dabei mitarbeiten.

Seltsamerweise sind beide Artikel, auch mithilfe der Such-Funktionen, nicht mehr zu finden…

verschwörung-wittert
killROG    1655 Tage zuvor    #
KillROG: Bitte hier entlang:
http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,483955,00.html
http://www.golem.de/0707/53602.html
http://www.intern.de/news/neue-meldungen/-200707182214.html

Das Problem ist aber auch eher, dass eine modulare Schadsoftware, die nicht massenhaft sondern – in vergleichsweise wenigen Fällen – gezielt eingesetzt wird, erstmal entdeckt werden muss.

Aber generell: Wahrheit ist das, was das BKA gerade in seiner kleinen Horrorshow zeigt. Wir haben doch gar keine Ahnung, wie” rel=”nofollow” >wie schlimm schlimm dieses Internet wirklich ist!
Jo    1655 Tage zuvor    #

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